Regulatorischer Einblick

Sanktionsprüfung und wirtschaftliches Eigentum

Sanktionsprüfungen werden erheblich schwächer, wenn wirtschaftliches Eigentum, Kontrollstrukturen, Aliase und indirekte Exponierungen nicht ordnungsgemäß überprüft werden.

Sanktionsprüfungen werden häufig fälschlicherweise als reine Namensabgleichsübung verstanden. Tatsächlich kann das höchste Risiko hinter Eigentumsstrukturen, Kontrollrechten, Intermediären, Aliasnamen, verbundenen Unternehmen oder Beteiligten in der Zahlungskette liegen, die in einer einfachen Prüfung des Kundennamens nicht erscheinen.

Die Prüfung des wirtschaftlichen Eigentums ist wichtig, weil Sanktionsrisiken durch Kontrolle, indirektes Eigentum, Unterstützungshandlungen, sektorale Exponierung und Beziehungen entstehen können, die aus Sicht der unmittelbaren Vertragspartei nicht offensichtlich sind.

Ein stärkerer Sanktionsprozess verbindet das Screening gegen Listen beschränkter Parteien mit Eigentumsanalysen, der Zuordnung von Jurisdiktionen, der Prüfung nachteiliger Informationen, dem Transaktionskontext und dokumentierten Eskalationen. Das Ziel besteht nicht lediglich darin, eine Prüfung durchzuführen. Das Ziel besteht darin zu verstehen, ob die Organisation eingeschränkte Exponierungen erkennen und erklären kann, bevor daraus ein Durchsetzungsproblem wird.

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